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Markenhersteller: ist Ihre Webseite eine Sackgasse?

Stellen Sie sich einmal folgende Situation vor: Ihre Marke hat gerade eine neue Filiale eröffnet. Am Eröffnungstag tritt eine Kundin in den Laden.

Ihr Mitarbeiter begrüßt sie auf eine Art, die Berechnungen Ihrer Marketing-Abteilung zufolge von 86 % der Kunden als charmant wahrgenommen wird, und das funktioniert perfekt.

Die Kundin fragt nach einem Produkt. Ihr Mitarbeiter legt ihr die Funktionen und Vorteile dar. Dabei hebt er die Stärken hervor und umgeht geschickt die Schwächen. Er macht der Kundin klar, dass dieses Produkt all ihre Probleme lösen kann – und einige mehr, von denen sie noch nichts wusste.

Die Kundin beißt an und fragt nach individuellen Optionen. Ihr Mitarbeiter ist schon zwei Schritte weiter und hat drei Testprodukte vorbereitet. Eines, das zu ihrer Haar- und Hautfarbe passt, eines, das ihrem Outfit schmeichelt, und ein drittes, das ihrer Ausstrahlung gerecht wird (und natürlich hat Ihr Mitarbeiter so recht!).

Die Kundin ist erobert – sie fragt nach dem Preis. Der Mitarbeiter nennt ihr einen Preis, „aber für Sie“, als wären die beiden Freunde aus Kindertagen, „für Sie kann ich nochmal 20 % runtergehen“.

Die Kundin ist begeistert, ja, geradezu elektrisiert. Sie zückt ihre Geldbörse.

Sie will das Produkt unbedingt. Und nicht nur eins, sondern eins für alle, die ihr auf dem Weg zum Geschäft entgegengekommen sind.

„Ich nehme 20!“ Ekstatisch wedelt sie Ihrem Mitarbeiter mit dem Geld vor dem Gesicht herum. „Oh“, entgegnet Ihr Mitarbeiter verdattert, „aber wir verkaufen die Artikel gar nicht hier.“ Die Kundin, irritiert, aber noch immer begeistert: „Wo soll ich denn hingehen?“ „Keine Ahnung“, sagt Ihr Mitarbeiter schulterzuckend.

Er legt der Kundin sanft die Hand auf die Schulter und begleitet sie höflich zur Tür. Er lächelt, winkt und wünscht ihr alles Gute für die weitere Suche nach Ihrem Produkt.

Klingt irre, oder? Wohl kaum eine Marke würde in ein Ladengeschäft investieren, das eine solche Botschaft aussendet. Gleichzeitig haben so viele Unternehmen Websites, die genau das tun.

Marken-Websites sind oft extrem teure, mit ungeheurem Aufwand entwickelte Kunstwerke. Ganze Teams aus Designern und Entwicklern arbeiten daran, eine wunderschöne Site zu entwickeln, die sich intuitiv navigieren lässt. Und dann endet die Reise des Kunden häufig ganz abrupt in einer dieser beiden Sackgassen:

  1. Der Kunde bekommt keine Möglichkeit geboten, etwas auf der Website zu kaufen.
  2. Oder er erfährt nicht, welche Anbieter die Produkte der Marke führen.

Das ist für alle, die Ihre Marke lieben und etwas kaufen wollen, frustrierend. Gleichzeitig ist nachvollziehbar, wie es dazu kommt.

Die meisten Marken sehen nur die erste Sackgasse (keine Kaufoption auf der Website) und wollen sie aus der Welt schaffen. Bei der Recherche, was ein eigener Webshop von der Implementierung bis zur ständigen Wartung kostet – und welche Folgen er möglicherweise für die Beziehungen zu den Händlern hat – lassen viele dann den Mut sinken.

Smarte Markenhersteller hingegen fangen dann an, sich mit dem zweiten Szenario zu beschäftigen. Sie finden einen Weg, kaufwillige Kunden auf die Websites ihrer Handelspartner weiterzuleiten, wo diese den Kauf abschließen können. Das macht die Kunden glücklich. Das macht die Händler glücklich. Und Ihre Marke auch. So sieht eine smarte Lösung aus.

ChannelAdvisor hat selbstverständlich ein Produkt, das genau diese Lösung möglich macht – und natürlich möchten wir, dass Sie es nutzen. Vor allem aber wollen wir zunächst überhaupt ein Bewusstsein für dieses Problem schaffen. Wir sind sicher: Die Marken, die es jetzt entschlossen angehen, werden die sein, die in zehn Jahren noch Bestand haben.

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