Brands Laura Lane Von Laura Lane

Online verkaufen als Markenhersteller – drei Vorteile

Kaum zu glauben: 93 % aller Marken werden heute (auf die eine oder andere Art) online gehandelt. Für viele Markenhersteller ist es da nur logisch, ihre Produkte verstärkt direkt an den Endkunden zu bringen. Doch mancher schreckt vor dem Thema E-Commerce noch immer zurück.

Mehr als die 50 % aller Verbraucher kaufen Produkte heute bevorzugt online, und zwar unabhängig davon, wo die Buyer Journey ihren Anfang nahm. In Anbetracht der Verkaufszahlen ist es deshalb eigentlich keine Option mehr, nicht auch im Netz Präsenz zu zeigen.

Tauchen auch Sie in das Thema ein und finden Sie heraus, wie E-Commerce für Sie funktionieren kann – ob im Direktvertrieb oder lieber über Händler und autorisierte Wiederverkäufer. Bestimmt stellen Sie dann schon bald fest, dass viele Dinge, die Sie ursprünglich für Probleme gehalten haben, eigentlich Chancen sind:

  1.  Mehr Einblick ins Kundenverhalten – deutlich mehr!

Mit dem Online-Verkauf erschließen Sie Ihrem Unternehmen gewaltige Mengen aussagekräftiger Kundendaten. Sie erfahren, wie die Verbraucher von der ersten Produktsuche bis zur abschließenden Kaufentscheidung gelangen. Wie sind sie zum ersten Mal auf Ihr Produkt aufmerksam geworden? Haben sie den Artikel sofort gekauft, oder sich erst auf Ihrer Website umgesehen und Infomaterial heruntergeladen? Wie viel Zeit verging bis zum Kauf?

Darüber hinaus können Sie bei Ihrer Point-of-Sale-Analyse künftig richtig ins Detail gehen. Point-of-Sale-Daten kommen teils von Handelspartnern, teils von anderen Datenanbietern. Mit ihnen können Sie präzise ermitteln, wie ein Kunde zum Kaufabschluss gelangt ist, und Ihre Kampagnen im Verlauf des Sales Funnel optimieren. Wenn Sie sich bislang nicht mit Ihren Händlern austauschen, sollten Sie über gemeinsame Programme zur Informationsweitergabe nachdenken. Wichtig ist, dass dabei Analysedaten geteilt werden und nicht nur Gewinnangaben.

  1. Echtzeit-Informationen über Ihre Online-Kanäle

Markenhersteller sind im Umgang mit Produktdaten oft ungeübt. Dabei kann der Vertrieb im Netz aussagekräftige Erkenntnisse zutage fördern, und das in Echtzeit. Falls Sie nicht sicher sind, welche Daten für Sie relevant sind und nachverfolgt werden sollten, fangen Sie doch vielleicht mit den Informationen zum Produktsortiment, zu den Preisen, Händlern und Mitbewerbern an.

  • Verfolgen Sie das Sortiment und die Preise bei jedem Ihrer Online-Händler. Vielleicht sind bestimmte Produkte immer wieder vergriffen. Wissen Sie, wo diese verkauft werden? Wie groß der Bestand bei Ihren Händlern ist? Oder ob manche Händler vielleicht zu hohe Preise verlangen? Investieren Sie etwas Zeit und setzen Sie sich mit diesen Fragen auseinander. So können Sie Trends und potenzielle Probleme besser erkennen.
  • Lernen Sie die Anbieter Ihrer Marke auf Marktplätzen kennen: Bestimmt kennen Sie einige Ihrer Verkäufer. Aber kennen Sie sie alle? Ob autorisiert oder nicht, mit regelmäßigen Produktsuchen finden Sie neue Verkäufer und können deren Aktivität dann nachverfolgen.
  • Finden Sie Ihre Mitbewerber: Über Marktplätze erhalten Marken Zugang zu vielen neuen Kunden. Damit treten auch schnell neue Mitbewerber auf den Plan. Halten Sie sich über Ihre Produktkategorien auf dem Laufenden. Dann wissen Sie sofort Bescheid, wenn eine neue Konkurrenzmarke auftaucht.
  1. Sie können Ihre Produktdaten und Richtlinien an die Marktverhältnisse anpassen

Wenn Sie mit Händlern und Verkäufern zusammenarbeiten, können Sie eine klare Markenbotschaft entwickeln und sich über Preise und andere Richtlinien zu Ihren Produkten verständigen. Die Online-Preisgebung beeinflusst, wie Ihre Marke wahrgenommen wird. Deshalb ist es sinnvoll, die durch Händler vergebenen Preise im Auge zu behalten. Wenn Sie Produkte direkt verkaufen, setzt Ihr Preis unweigerlich die Messlatte und kommuniziert den Wert Ihrer Produkte an den Kunden.

Bei der Aufstellung von Content-Richtlinien und -Informationen sollten Sie die Arbeit mit Marktplätzen und Suchmaschinen nicht einfach Ihren Händlern überlassen. Bauen Sie gute Beziehungen zu diesen Kanälen auf. So wissen Sie besser, was sie von Ihnen brauchen – und umgekehrt.

Das sind nur drei gute Gründe, weshalb immer mehr Markenhersteller selbst online verkaufen. Marken haben heute die Chance und die Mittel, sich direkt und vor allem erfolgreich in den E-Commerce einzubringen.

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