Digital Marketing Chris Denham Von Chris Denham

7 schnelle Maßnahmen, mit denen Sie mehr aus Ihren SEM-Kampagnen herausholen

7 schnelle Maßnahmen, mit denen Sie mehr aus Ihren SEM-Kampagnen herausholen

Bestimmt wissen Sie, wie zeitaufwändig es ist, eine SEM-Kampagne zu optimieren. Die Datenanalyse und die darauffolgende Strategieplanung brauchen einfach Zeit. Und die hat man nicht unbedingt, wenn man keinen eigenen Mitarbeiter hat, der für SEM zuständig ist.

Doch die gute Nachricht ist, dass die Verwaltung Ihrer Pay-Per-Click-Kampagnen (PPC) Kampagnen nicht tagelang dauern muss. Aufgrund unserer Erfahrung mit Händlern wie Ihnen haben wir eine einfache Anleitung erstellt, mit der Sie ein paar „schnelle Ergebnisse“ aus Ihren SEM-Aktivitäten mitnehmen können.

Keyword-Gebote

Wir können nicht genug betonen, wie wichtig es ist, die Keyword-Gebote richtig hinzubekommen. Zwar können Ihre Ziele variieren. Aber es gibt drei Möglichkeiten, jeden Account zu optimieren:

  • Steigern Sie die Gebote für alle Keywords, die sich in einer Position unter 2,5 befinden und innerhalb der letzten 30 Tage zu einem Verkauf geführt haben sowie Cost-per-Sale (CPS) aufweisen, die ihrer Zielvorgabe entsprechen oder besser sind.
  • Senken Sie die Gebote für alle Keywords, die zu einem Verkauf geführt haben und einen CPS-Wert aufweisen, der Ihre Zielvorgabe übersteigt.
  • Finden Sie heraus, welche Keywords (sofern vorhanden) in den letzten 90 Tagen nicht zu Verkäufen beigetragen haben. Lassen Sie diese pausieren und machen Sie damit Budget für erfolgreiche Kampagnen frei.

Kampagnenstruktur und Budgets

Warum ist die Kampagnenstruktur so wichtig? Weil sie das „Wann“, „Wo“ und „Wie viel“ für den Account diktiert. Und weil Ihre PPC-Kampagne mit der richtigen Struktur extrem präzise ausgerichtet werden kann.

Maximieren Sie die Abdeckung, indem Sie die Struktur in sehr erfolgreiche Keywords und Produkte, regional ausgerichtete Aktivität und den Keywordtyp (Longtail-Keywords versus Begriffe auf Kategorieebene) unterteilen.

Mit dem effektiven Ausbau der Struktur sorgen Sie dafür, dass die besten Begriffe einen größeren Anteil am Budget erhalten.

Automatisierte Regeln

Egal wie detailorientiert man ist – selbst die Entschlossensten verlieren irgendwann die Konzentration, wenn sie Tausende von Keywords unter die Lupe genommen haben.

Wir empfehlen, automatisierte Regeln festzulegen, die sich um die Masse kümmern. So können Sie sich auf die Elemente konzentrieren, die die größte Wirkung haben, wie etwa Datenqualität und Kundenservice.

Hier einmal unsere Top-3-Empfehlungen, was Sie mit automatisierten Regeln ausprobieren sollten:

  • Steigern aller Gebote auf Keywords unter Position 2,5, die zu einer Conversion beigetragen haben
  • Keywords pausieren, die über 500 Impressions, aber 0 Klicks haben
  • CPC für alle Keywords einschränken, die hohe CPS aufweisen

Longtail- und negative Keywords

Eine weitere schnelle Möglichkeit, PPC-Kampagnen zu fördern, besteht im Durchführen regelmäßiger Suchbegriffeberichte in Google. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Erweitern negativer und Longtail-Keywords.

Achten Sie drauf, dass jeder Suchbegriff, der zu einer Conversion geführt hat, in exakter Übereinstimmung mit einem hohen Gebot ist. Sie sollten auch jeden Suchbegriff als negatives Keyword auf Kampagnenebene hinzufügen, der definitiv nicht nützlich ist (z. B. „gratis“). So bezahlen Sie nicht für Klicks auf diese Keywords.

Stellen Sie schließlich sicher, dass alle Begriffe, die zu hohen Klick- oder Impression-Volumen beitragen, als Longtail-Keywords oder über Negativ-Keywords hinzugefügt bzw. bei Bedarf ausgeschlossen werden. Das verbessert die Click-Through-Rate und den Google-Qualitätsfaktor. Wenn Sie ein Keyword haben, das ein hohes Volumen generiert (Impressions oder Klicks), dann müssen Sie feststellen, ob das Volumen wirklich gut ist. Wenn etwa ein Keyword 1.000 Impressions generiert, aber keine Klicks, dann kostet Sie das Geld. Sie sollten es also als Negativ-Keyword hinzufügen. Wenn Sie ein Keyword haben, das 1.000 Impressions erzeugt und 800 Klicks, dann muss das aber ebenfalls noch nicht automatisch gut sein. Keywords mit hohem Klickvolumen können tatsächlich den größten Schaden anrichten, denn sie kosten Geld. (Sie könnten Gebote etwa auf „Digitalkamera“ mit einem breiteren Matchtyp festlegen. Ihre Anzeigen tauchen dann auch bei der Suchanfrage „Warum funktioniert meine Digitalkamera nicht“ auf, so dass diese 800 Klicks verschwendetes Geld sind).

Google Shopping

Google Shopping-Kampagnen haben sich schnell zum essentiellen Bestandteil jeder SEM-Strategie entwickelt. In vielen Fällen bringen sie Erfolge, die besser als traditionelle Keywords- und Textanzeigen sind.

Wenn Sie bislang noch keine Product Listing Ads (PLAs) aufgeben, dann empfehlen wir definitiv, diese zu testen. Unsere wichtigsten drei Empfehlungen, wie Sie mehr aus Ihren Shopping-Kampagnen herausholen:

  • Machen Sie Gebote auf Produktebene, insbesondere bei den Umsatzbringern.
  • Denken Sie daran, dass negative Keywords mit Shopping-Kampagnen ebenfalls funktionieren.
  • Halten Sie in den Suchanfragedaten Ausschau nach Keywords, die Sie ebenfalls in den regelmäßigen Keyword- und Textanzeigen einsetzen können. Verfolgen Sie bei sich sehr gut verkaufenden Produkten immer eine Doppelstrategie aus Textanzeige und PLA auf der Suchergebnisseite.

Anzeigenplanung

Eine häufig übersehene Optimierung ist auch eine der schnellsten: die Anzeigenplanung Wenn Sie Ihre Gebote für Stoßzeiten pro Tag oder an bestimmten Wochentagen optimieren, dann können Sie sich sicher sein, dass Sie das meiste aus Ihrer PPC-Kampagne herausholen.

Wir empfehlen, aufmerksam zu verfolgen, wie Leute wahrscheinlich während der Woche suchen. Das Volumen zur Hauptpendlerzeit am Montag wird sich sehr von dem am Sonntagabend unterscheiden – und die Suchmuster zu analysieren kann zu nützlichen Erkenntnissen führen.

Wenn Sie die Ergebnisse analysiert haben, können Sie die Gebote während der Stunden oder Wochentage erhöhen, an denen es die meisten Conversions gibt. Ziehen Sie es in Betracht, Ihre Gebote während besonders umkämpfter Tageszeiten zu stützen, es sei denn, das Umsatzergebnis ist besonders gut (z. B. schießen CPC und CPS um 13.00 Uhr oft in die Höhe). Wenn das Budget ein Thema ist, ziehen Sie ein Pausieren in Zeiten mit schlechten Ergebnissen in Betracht und gehen Sie nur in solchen Zeiten live, die gut laufen.

Bing

Schließlich sollten Sie immer daran denken, ihre erfolgreichsten Keywords von Google nach Bing zu erweitern. Auch wenn das Volumen geringer ist, gewinnen Sie fast immer schnell zusätzliche Conversions. Und, was noch besser ist: Sie schaffen das für gewöhnlich in weniger als 30 Minuten.

Um den Prozess zu beschleunigen, empfehlen wir, die Tools von ChannelAdvisor, Google und Bing zu verwenden.