Digital Marketing Laura Lane Von Laura Lane

Google Shopping: 4 Tipps, wie es richtig geht

Haben Sie in der letzten Zeit einmal nach einem Produkt auf Google gesucht? Dann haben Sie sicherlich schon bemerkt, dass immer mehr bebilderte Anzeigen in den Suchergebnissen auftauchen. Das bestätigen aktuelle Studien: Google zeigt seine Product Listing Ads (PLAs) mittlerweile  im Vorjahresvergleich um 118 % häufiger an.

Viele Unternehmen nutzen die Google Shopping-Kampagnen bereits für ein optimiertes (Gebots-)Management sowie ein aussagekräftiges Reporting zu ihren PLAs – und erzielen damit echte Erfolge. Doch längst nicht alle nutzen die zahlreichen Vorteile der neuen Funktionen voll aus. Wenn Sie Ihren Traffic und damit die Verkaufszahlen maximieren wollen, ist es aber unumgänglich, dass Sie das Anzeigenformat gut kennen und Ihre Preisstrategien optimieren.

Wir haben ein Vier-Säulen-Modell für erfolgreiche Shopping-Kampagnen entwickelt, das wir Ihnen hier einmal kurz erläutern. Dafür, dass Ihnen keine Fehler mehr unterlaufen, sorgt der umfassende Support von ChannelAdvisor für Google Shopping mit seinen automatisierten, umsatzorientierten Features.

Tipp 1

Content – das Rückgrat Ihrer Shopping-Kampagnen: Content ist aus zweierlei Gründen für Ihre Shopping-Kampagnen von Bedeutung. Richtig optimiert, steigert er zum einen die Auffindbarkeit und erleichtert die Kampagnenverwaltung. Investieren Sie deshalb ruhig etwas Zeit in die Optimierung Ihrer Feeds für Google Shopping und gehen Sie an die Erstellung von Titeln und Beschreibungen aus SEO-Perspektive heran. Zentrale Informationen gehören in die ersten 25 Zeichen. Sparen Sie sich also nicht das Beste zum Schluss auf. Ganz wichtig ist außerdem, regelmäßig zu testen, welche Inhalte gute Ergebnisse liefern, und Ihre Suchbegriffe über einen längeren Zeitraum zu beobachten und auszuwerten.

Noch ein Tipp: Nutzen sie die Google Merchant Promotions. Damit können Sie einfach und kostenlos Sonderangebote einstellen und die Performance Ihrer Google-PLAs sowie Ihre Durchklickraten signifikant steigern. Mit speziellen Hervorhebungen und Kennzeichnungen machen die Merchant Promotions Ihre Angebote für potenzielle Käufer noch attraktiver. Dabei haben Sie übrigens einige gestalterische Freiheit. Sie können Prozente geben, die Preise um Geldbeträge heruntersetzen oder zwei Produkte zum Preis von einem anbieten. Und natürlich können Sie ein einzelnes Produkt oder ganze Produktgruppen im Rahmen einer Promotion bewerben.

Worauf Sie unbedingt achten sollten, ist eine gute Bildqualität. Wählen Sie möglichst detaillierte Abbildungen und geben Sie den Kunden die Möglichkeit, heranzuzoomen, um ein besseres Gefühl für Ihre Produkte zu entwickeln. Wertvolle Dienste leistet in diesem Zusammenhang übrigens auch unser A/B-Tester für Produktbilder. Mit ihm finden Sie heraus, welche Bilder die meisten Klicks generieren.

Tipp 2

Maximaler ROI dank durchdachter Kampagnen-Organisation: Eine solide Kampagnenstruktur ist gleichbedeutend mit erfolgreicheren Geboten. Gehen Sie daher bei der Erstellung Ihrer Produktgruppen sorgfältig und strategisch vor. Überlegen Sie, wie Sie Waren in Ihrem Geschäft organisieren würden, und unterteilen Sie Ihre Produkte in zahlreiche Attribute und Kategorien. Die Datenfeeds der Google Shopping-Kampagnen sind in der Lage, sehr detaillierte Produktattribute zu verarbeiten (bis hin zu einzelnen SKUs). Eine starke Differenzierung lohnt sich deshalb. Der Produktgruppen-Generator von ChannelAdvisor kann anschließend Ihre Kampagne strukturieren – und zwar in einem Bruchteil der Zeit, die Sie für die manuelle Bearbeitung benötigen würden. Davon abgesehen hält das Tool Ihre neuen Produkte mit den bestehenden Kampagnen synchronisiert. So müssen nicht ständig neue Strukturen erarbeitet werden.

Mit benutzerdefinierten Labels optimieren Sie ihren Feed weiter und legen fest, wie Ihre Artikel den Kunden angezeigt werden, also beispielsweise als Neu- oder Bestandsware, als auslaufende, heruntergesetzte, saisonale oder nur begrenzt verfügbare Produkte.

Zuletzt sollten Sie noch nach „verwaisten“ Produkten suchen und eine passende Kategorie und Platzierung für sie finden!

Tipp 3

Besser bieten: Nicht alle Klicks liefern dasselbe Ergebnis. Da sollten sie auch nicht dasselbe kosten. Führen Sie sich deshalb bei der Erstellung von Produktgruppen Ihr Geschäftsmodell vor Augen: Wie betrachten Sie Ihre Produkte? Wert- oder leistungsorientiert? Je nachdem, welche Produkte sich am besten/schlechtesten verkaufen oder den meisten/geringsten Umsatz einbringen, sollten Sie auch unterschiedliche Gebote abgeben. Die Artikel, die für Ihr Unternehmen wichtiger sind, rechtfertigen auch höhere Gebote. Eine griffige Formel bei der Analyse lautet Anzahl der Produkte : Anzahl eindeutiger Gebote.

Ganz wichtig dabei ist, nicht einfach zu raten, welche Gebote den meisten Umsatz generieren. Sie haben es hier mit einem dynamischen Markt zu tun, und Automatisierungsfunktionen sind unverzichtbar. Der automatisierte Gebotsmanager von ChannelAdvisor passt Ihre Gebote vollautomatisch und immer im Einklang mit Ihren Umsatzzielen an.

Tipp 4

Kampagneneffizienz überwachen: Zu guter Letzt sollten Sie es nicht versäumen, Ihre Kampagnen stetig zu überwachen und zu beobachten, wie sie sich auf die Leistung Ihrer anderen Marketingkanäle auswirken.

Nur so ist ein reibungsloser Kampagnenverlauf sichergestellt. Nutzen Sie dabei alle verfügbaren Informationen – nicht bloß die ROI-Zahlen. Gehen Sie tiefer. Ermitteln Sie, wie viele Klicks und Impressionen Sie auf verschiedenen (auch mobilen) Geräten generieren und wie dort die Conversion-Raten aussehen. Erst dann können Sie die direkten und indirekten Auswirkungen Ihrer Ausgaben messen und nach Gerät aufschlüsseln. Ihr Conversion-Tracking liefert Ihnen Daten zu verschiedenen Kennzahlen, darunter Durchklickraten (CTR), Conversion-Raten und entweder CPA (Cost-per-Acquisition) oder ROAS (Return on Advertising Spend).

Im ChannelAdvisor-Dashboard zu Google Shopping sehen Sie dann auf einen Blick, wie es um die diversen Aspekte und Bestandteile Ihrer Kampagnen steht. Keine Ratespielchen. Keine Sorgen. Einfach immer die richtige Entscheidung.

Zusammenfassung

Wir hoffen, Sie haben aus diesem Blogbeitrag einige praxisrelevante Erkenntnisse für die Arbeit mit Google Shopping ziehen können. Denken Sie einfach immer an die vier Säulen: Content, Kampagnenstruktur, Gebotsstruktur und Analysen. Und probieren Sie sich aus! Nur so erfahren Sie, welche Maßnahmen für Ihr Unternehmen funktionieren.

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