Digital Marketing ChannelAdvisor Von ChannelAdvisor

Google testet PLAs mit Preisvergleichen

Buggy

Google war noch nie ein Unternehmen, das sich auf seinen Lorbeeren ausruht. Derzeit testet der Konzern ein neues PLA-Format, das Kunden noch in der PLA selbst über eingesparte Prozente informiert. In den von unseren Digitalmarketing-Experten entdeckten Beispielen sieht das dann so etwa aus: „Dieser Artikel ist XX % günstiger als der Durchschnitt.“ Auf den ersten Blick mutet das wie eine Erweiterung des „Value Alert“-Features an, das vor einiger Zeit Thema bei Search Engine Land war.

Wo Google die Daten zur Ermittlung des Online-Durchschnittspreises her nimmt, wurde noch nicht offengelegt. Ein paar eigene Rechnungen zeigen aber folgendes Bild: Der Preis für den im Bild unten als 14 % günstiger deklarierten „KitchenAid Mixer“ liegt tatsächlich 13,9 % unter dem Durchschnittspreis der 47 bei Google Shopping gelisteten Angebote – inklusive Versand, aber exklusive Steuern. Das leuchtet ein, da die Steuer vom jeweiligen Heimatland des Käufers abhängig ist. Das Ergebnis legt nahe, dass Google alle auf Google Shopping gelisteten Artikel zugrunde legt, und nicht nur die PLAs.

kitchenaid

Bemerkenswert ist die Kehrtwende, die Google mit diesem Testlauf vollzieht – weg vom Cost-per-Click-Modell ohne Fokus auf einen niedrigeren Preis. Möglicherweise verfolgt der Suchmaschinendienst diese Strategie, um künftig besser mit Marktplätzen wie Amazon und Jet.com konkurrieren zu können. Vielleicht reagiert man damit aber auch auf die immer stärker preisorientiert denkenden Verbraucher (immerhin eine der fünf Veränderungen im Konsumverhalten, die den E-Commerce in Zukunft prägen werden).

Derzeit führen wir einige Experimente durch, um Antworten auf folgende Fragen zu finden:

  • Wie wirkt sich der Preis auf den PLA-Algorithmus aus? Wenn der Preis tatsächlich ein Faktor ist – ist es dann besser, ihn zu senken oder mehr in CPC-Kampagnen zu investieren?
  • Wie ordnet Google die SKU einem Katalog zu, um das Feature zu implementieren? Wird es für Retailer wichtig sein, auf eine ordnungsgemäße Zuordnung zu achten, oder ist es im Gegenteil empfehlenswert, eine Zuordnung zu unterlassen, wenn der Preis nicht wettbewerbsfähig ist?

All das sind Bereiche, in denen wir derzeit mit Hochdruck forschen. Selbstverständlich freuen wir uns auch über Ihre Fragen in den Kommentaren.

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