Digital Marketing Chris Sciulli Von Chris Sciulli

Pandas, Possums, Pinguine: Google-Algorithmen und ihre Bedeutung für den E-Commerce

An eventful year is behind us – not least as far as search engine optimization is concerned. If in 2016 a realization has brought, then the that Google loves changes . What was still considered as the best SEO practice yesterday, your site can suddenly fall into the ground. That is why more than ever, to observe what is happening with the „big G“.

Unfortunately, however, it is not an easy task to keep track of all changes and ensure that organic traffic remains high and your website is not penalized. Especially not if you have yet to run an e-commerce company. I would therefore like to bring some light into the dark today and show what is really important.

The Google algorithm – what is it?

On this question there is a short answer – and an extremely long and complicated. In order to save time and avoid unnecessary headaches, we are content here with the short:

Google’s algorithms  are a set of complex mathematical equations that Google uses to determine which pages it will output to a particular search term, query, or query question. Estimates are based on more than 200 ranking factors , which are determined by the Google rank of your site. These, together with a number of other complex factors, form the algorithm.

Wenn ganz allgemein von „dem Google-Algorithmus“ die Rede ist, ist zumeist der Kernalgorithmus gemeint. Dabei gibt es noch viele weitere Algorithmen mit so wohlklingenden Namen wie Pigeon, Hummingbird oder Venice, die ebenfalls über die Suchergebnisse bei Google entscheiden. Vielleicht ist aber auch einfach die Gesamtheit aller Algorithmen gemeint.

Eine Tour durch den Algorithmen-Zoo – erste Station: der Panda

Ganz ähnlich wie der tapsige, schwarz-weiße Bär ist auch der Google Panda-Algorithmus beliebt bei denen, die forschen und suchen. Für Website-Betreiber hingegen kann er richtig unangenehm werden. Von den drei hier erläuterten Algorithmen ist der Panda zweifellos der, mit dem unsere Kunden im E-Commerce am meisten Probleme haben. Dabei wäre das gar nicht nötig. Beim Panda-Algorithmus dreht sich alles um den On-Page-Content. Eingeführt wurde er 2011 als Maßnahme im Kampf gegen Webspam, insbesondere gegen sogenannte Content-Farmen. So nennt man Sites mit viel Content, der reich an Keywords aber ansonsten eher nutzlos ist. Eine Zeitlang wurde Panda sogar als der „Farmer“-Algorithmus bezeichnet. Er nahm Websites mit belanglosem und sich wiederholendem (Duplicate) Content ins Visier und strafte diese mit schlechteren Suchergebnissen.

Ziel des Algorithmus ist, einen Weg durch den Lärm, Müll und die redundanten Inhalte im Web zu bahnen und den Suchenden zu helfen, die passenden Ergebnisse zu ihren Anfragen zu finden. Mittlerweile ist Panda Teil des Kernalgorithmus – und qualitativ hochwertige Inhalte sind wichtiger denn je.

E-Commerce und der Panda

E-Commerce-Shops haben aus vielerlei Gründen mit dem Panda-Algorithmus zu kämpfen. Manche verwenden denselben Produkt-Content, den schon die Hersteller (und zahllose andere Konkurrenten) nutzen. Oder sie veröffentlichen Blogbeiträge, die nicht mehr sind als schlecht getarnte Werbung für die eigenen Produkte. Andere, z. B. Dropshipper, glauben, dass sie überhaupt nichts schreiben müssen. Das ist der Klassiker: „Ich verstehe es nicht! Ich habe nichts getan, und nichts funktioniert!“

Wiederum andere entwickeln – was löblich ist – eigenen Content, und begehen dann den Fehler, diesen von Marktplätzen und anderen Drittanbietern abgreifen und erneut veröffentlichen zu lassen. Sollte das auf Sie zutreffen, hören Sie am besten sofort damit auf. Es gibt kaum etwas Schlimmeres, das Sie Ihrer Website antun können.

Wenn Sie Content für Ihre Marktplätze und Dritthändler bereitstellen, entwickeln Sie zwei Versionen: eine eigene und eine für alle anderen. Das macht zwar doppelt Arbeit, aber die lohnt sich.

Viele Onlinehändler ziehen auch im Eilverfahren ein langweiliges Blog hoch und stellen es nach drei Monaten wieder ein. Investieren Sie lieber etwas Zeit! Finden Sie heraus, was die Menschen wirklich über Ihre Branche oder Ihre Produkte wissen wollen, und entwickeln Sie dann nützliche Artikel (z. B. Infografiken, Anleitungen usw.). Schreiben Sie etwas, das die Menschen wirklich lesen wollen!

Natürlich können Sie nicht für Tausende Produkte auf einmal einzigartigen Content erstellen. Aber wie wäre es mit den 15 oder 20 Bestsellern? Schreiben Sie so Monat für Monat neue Texte.

In wenigen Monaten haben Sie spannende, Panda-freundliche Produktinhalte für Ihre Landing-Pages und Produktseiten. Wie sagt man so schön? Wer schreibt, der bleibt!

Vom Panda zu den Pinguinen

Der Penguin-Algorithmus wurde 2012 als weitere Maßnahme gegen Webspam eingeführt. Mit ihm geht Google gegen gekaufte und irrelevante Backlinks vor. Erinnern Sie sich noch an die Kindertage des Internet, als jeder eine Seite mit „Links“ oder „Sachen, die ich mag“ auf seiner Geocities-Site hatte? Das waren meist einfach nur lange Listen mit Links zu Seiten, die nichts miteinander zu tun hatten. Der Penguin-Algorithmus hätte das gehasst.

Spammer hatten damals nämlich erkannt, dass Backlinks ein äußerst mächtiges Rankingsignal waren, das Fachkenntnis zu bestimmten Themen, Relevanz und Popularität suggerierte. Also fluteten die Spammer das Internet mit Spam-Links. Und die Seitenbetreiber kauften sich diese schlechten Links, die rein gar keinen Bezug zu den Inhalten auf ihren Websites hatten. Die Websites schnellten im Google-Ranking nach oben – selbst, wenn etwa eine Seite über Weizenkleingebäck wenige bis keine Gründe gehabt haben dürfte, einen Autohändler in Bern, einen Fußballverein in Kiel und ein Kino in Mailand zu verlinken.

Backlinkprofile waren eine Zeitlang der Wilde Westen des Internet. Bis mit dem Pinguin der allererste „angry bird“ kam.

Penguin und E-Commerce

Als er eingeführt wurde, hatte der Penguin-Algorithmus die Macht, Websites zu ruinieren. Wurden schlechte, unnatürliche oder Spam-Backlinks erkannt, sperrte Google die gesamte Website für Monate oder gar für Jahre. Auch konnte es passieren, dass die Website gänzlich aus dem Google-Index flog. Und wenn das passierte, war es für Seitenbetreiber äußerst schwierig, wieder auf dem Radar der Suchmaschine zu landen.

Webmaster mussten ausführliche Disavow-Dateien an Google übermitteln oder einzeln bei den verlinkenden Websites um Entfernung der Links bitten und manuelle Prüfungen bei Google beantragen. Sich so, Stück für Stück, ans Tageslicht zurückzukämpfen, kostete Zeit – und blieb manchmal am Ende doch erfolglos.

Zum Glück ist der Pinguin etwas altersmilde geworden. Version 4.0 (die 2016 eingeführt wurde), stuft nur noch einzelne Seiten und nicht mehr komplette Websites herab. Trotzdem sollten Seitenbetreiber wachsam bleiben.

Meiner persönlichen Erfahrung nach haben unsere E-Commerce-Kunden seit dem Update kaum noch Schwierigkeiten mit dem Penguin-Algorithmus. Bevor Version 4.0 kam, musste ich aber durchaus den einen oder anderen Karren aus dem Morast „manueller Spam-Maßnahmen“ ziehen. Und das war kein Spaß.

Mein Ratschlag im Hinblick auf Backlinks: Achten Sie darauf, dass diese relevant sind, also von Websites stammen, die in irgendeinem Bezug zu Ihnen stehen. Setzen Sie auf organische und hochwertige Backlinks. Betreiben Sie keinen willkürlichen Linktausch und passen Sie auf, dass die Links nicht aus Quellen stammen, die als Spam-Domains verschrien sind. Und wenn Sie – aus welchen Gründen auch immer – im Jahr 2017 immer noch Backlinks kaufen, hören Sie sofort damit auf. Genauso gut können Sie Ihr Geld aus dem Fenster werfen.

Denn was Sie damit erreichen, ist klar: Wenn Sie eine Menge Backlinks kaufen, rankt Ihre Seite für rund drei Tage schön hoch – und verschwindet dann im Nirwana, wenn der Penguin-Algorithmus herausgefunden hat, dass all diese Links nicht „echt“ sind.

Machen wir uns also nichts vor: Links aufbauen ist harte Arbeit. Nicht umsonst gibt es einen ganzen Geschäftszweig, der sich darauf spezialisiert hat. Doch am Ende lohnt sich die Mühe.

Zu guter Letzt: Possum

Das Possum-Update ist die umfangreichste Veränderung an der lokalen Suche seit dem 2014 eingeführten Pidgeon-Update. Mit Possum soll die Auffindbarkeit von Ladengeschäften auf Maps und in der lokalen Suchanzeige verbessert werden, selbst wenn diese Geschäfte nicht zentrumsnah in ihrer jeweiligen Stadt gelegen sind.

Teil des Updates ist ein Filter für die lokalen Suchergebnisse, der Standorte mit Mehrfachnutzung zu einem Standort gruppiert. Das ist beispielsweise bei Ärztehäusern der Fall, in denen mehrere Ärzte unabhängige Praxen betreiben. Die Website mit den stärksten Suchsignalen wird dann in der Maps-Auswahl angezeigt.

Dank Possum wird aber auch der physische Standort des Suchenden für die Suchergebnisse wichtiger. Wenn ich in Berlin nach einer Teppichreinigung suche, werden mir andere Ergebnisse angezeigt, als wenn ein Nutzer in München „Teppichreinigung Berlin“ eingibt.

Darüber hinaus haben sich mit Possum noch viele weitere Dinge geändert. Einen detaillierteren Überblick hat SEO-Legende Joy Hawkins zusammengestellt – hier erfahren Sie alles, was Sie über das Possum-Update wissen müssen.

E-Commerce und der Possum-Algorithmus

Übrigens hatte ich vor einiger Zeit bei einem Webinar die Gelegenheit, Joy Hawkins persönlich zu fragen, wie sich Possum auf den E-Commerce auswirken wird. Sie bestätigte meine Vermutung: gar nicht.

Wenn Sie ein reines Online-Unternehmen betreiben und keine Ladengeschäfte unterhalten, können Sie einfach so weitermachen wie bisher.

Wenn Sie jedoch nicht nur Ihre Website, sondern auch eine oder mehrere Niederlassungen haben, müssen Sie in Zukunft verstärkt auf Ihre lokalen SEO-Signale achten.

Prüfen Sie, ob Name, Adresse und Telefonnummer auf Ihrer Site aktuell sind und auch bei den diversen Webverzeichnissen und Datenaggregatoren ordnungsgemäß hinterlegt sind. Wenn Sie physische Standorte unterhalten, füllen sie auch für diese vollständige Listings bei Google My Business aus bzw. optimieren Sie diese. Ach, und übrigens: Wenn Sie eines dieser Unternehmen sind, die „virtuelle Büros“ betreiben, stehen Ihnen wirklich schwierige Zeiten bevor.

Bestens gerüstet für künftige Entwicklungen

Wie ich schon eingangs schrieb, ist das einzig Konstante bei Google der Wandel. Deshalb hat sich auch nur ein Rat zum Thema Google über all die Jahre gehalten: Schaffen Sie eine Website, die nicht fürchterlich ist.

Das ist für den Anfang alles, was Sie tun können. Sorgen Sie für eine hohe Benutzerfreundlichkeit, stellen Sie nützliche, einzigartige Inhalte bereit und lassen Sie sich erst gar nicht auf fragwürdige Methoden wie Linktausch/-kauf oder Keyword-Stuffing ein. Googles erklärtes Ziel war stets, den Nutzern immer die richtigen Antworten auf ihre Suchanfragen zu liefern. Wenn Ihre Website qualitativ zu wünschen übriglässt oder dieselben Inhalte anbietet wie alle anderen, schaffen Sie es nicht nach oben. Verbessern Sie, falls nötig, Ihre Seitenaufbaugeschwindigkeit, die Benutzerführung und Ihren Content, und Sie können den Veränderungen, die es im Bereich SEO 2017 geben wird, gelassen entgegenblicken.

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