8 wichtige E-Commerce-Fragen vor Weihnachten

Der Weihnachts-Countdown läuft! Bis zum nächsten Weihnachtsfest sind es nur noch 45 Tage. Da sollten Retailer schon jetzt alles daran setzen, ihre Produkte bei den Weihnachts-Shoppern auf die Bildschirme zu bringen.

Sollten Ihre Weihnachtsvorbereitungen noch nicht abgeschlossen sein, gilt es, keine Zeit mehr zu verlieren. Etwas Schützenhilfe leisten die folgenden neun E-Commerce-Fragen, die Sie sich zum vor den Feiertagen einmal stellen sollten. Wir wünschen gute Geschäfte!

1. Wie sichtbar sind Sie auf Marktplätzen? SEO beschränkt sich nicht allein auf Google. Sie müssen auch sicherstellen, dass Sie auf Marktplätzen wie eBay und Amazon gefunden werden. Sind Ihre Produkttitel optimiert und weisen sie die richtige Länge auf? Sind Ihre Produkte der richtigen Kategorie zugeordnet und damit für Kunden leicht auffindbar? Verwenden Sie die besten Suchbegriffe, Bilder und Beschreibungen, um Kunden zum Kauf bei Ihnen zu motivieren? Nehmen Sie sich die Zeit, diese Aspekte zu überprüfen, damit Sie auf Marktplätzen alles richtig machen.

2. Schon über die Expansion auf weiteren Marktplätzen nachgedacht?Klar, Amazon und eBay sind Standard. Doch sollten Sie darüber nicht andere Drittanbieter-Marktplätze ignorieren – und diese Weihnachten noch mehr Aufmerksamkeit generieren. Ob Tesco in Großbritannien, Zalando und Allyouneed in Deutschland, Jet in den USA oder Trade Me in Neuseeland – die Auswahl ist groß! Wenn Ihnen die Erweiterung um diese Plattformen so kurzfristig heikel erscheint, sollten Sie sie spätestens für 2016 auf Ihre To-Do-Liste setzen. Und schon jetzt anfangen, sich näher mit ihnen zu beschäftigen.

3. Haben Sie gute Referenzen?Gute Bewertungen auf Marktplätzen tragen ebenso zu einer erhöhten Sichtbarkeit in den „beliebtesten Artikeln“ bei eBay bei wie zum Erhalt Ihrer Amazon-Verkäuferprivilegien. Streben Sie den Status als „Top Rated Seller“ bei eBay an und achten Sie bei Amazon auf eine makellose Bilanz.

4. Fahren Sie Ihre PPC-Kampagnen zu Weihnachten hoch?Spätestens jetzt ist ein guter Zeitpunkt, die Performance Ihrer PPC-Kampagnen aus dem letzten Jahr zu analysieren und herauszufinden, welche Keywords besonders erfolgreich waren. Fahren Sie die Kampagnen nach und nach vor Weihnachten hoch und achten Sie darauf, dass die besten Keywords aus dem letzten Jahr nicht pausiert sind. Als Kunde von ChannelAdvisor können Sie übrigens unsere saisonale Gebotsanpassung nutzen, um Ihre Gebote angemessen zu erhöhen oder zu verringern.

5. Steht Ihre Fulfillment-Strategie?Der Versand war beim letztjährigen Weihnachtsgeschäft ein großes Thema, schließlich erwarten die Kunden heute schlicht und einfach komfortable und günstige Lieferoptionen. Bieten Sie daher so viele Möglichkeiten an, wie Sie können. So überzeugen Sie sowohl die Kunden, denen Komfort am wichtigsten ist, als auch die, die vor allem auf den Preis schauen. Beispielsweise könnten Sie einen Standardversand in zwei oder drei Tagen und einen Expressversand am selben oder nächsten Tag anbieten. Und vielleicht ist auch Versand durch Amazon (FBA) für Ihre beliebtesten Produkte interessant. Damit erreichen Sie im Übrigen auch die Prime-Kunden bis kurz vor Weihnachten!

6. Ist Ihre Infrastruktur stark genug?Sind Sie auf Traffic-Spitzen vor Weihnachten vorbereitet? Im vergangenen Jahr sind viele Websites und Systeme unter dem Ansturm der letzten Tage des Jahres in die Knie gegangen. Wir empfehlen, Rabatte auf mehrere Tage zu verteilen, damit nicht alle Kunden gleichzeitig bei Ihnen einkaufen wollen.

7. Kommunizieren Sie mit Ihren Kunden?Haben Sie einen Social-Media-Plan? Kommunizieren Sie kommende Verkaufsaktionen, Rabatte und Sonderangebote? Ist der letztmögliche Bestellzeitpunkt für eine pünktliche Lieferung vor Weihnachten klar ausgewiesen? Wie verfahren Sie mit Retouren? Stellen Sie sicher, dass Ihre Kunden über all diese Punkte im Bilde sind. Das hilft nicht nur, mehr zu verkaufen, sondern vermeidet auch Unsicherheiten im Bezug auf Lieferzeiten und entlastet Ihren Kundendienst, der vor Weihnachten sicherlich viele dieser Fragen beantworten muss!

8. Sind Sie für ein erhöhtes Retouren-Aufkommen gerüstet?Nach Weihnachten wird besonders gern und viel umgetauscht. Auf dieses Plus an Arbeit sollten Sie vorbereitet sein. Machen Sie sich außerdem mit den Umtauschrichtlinien auf Marktplätzen vertraut. eBay zum Beispiel erwartet von seinen Händlern einen erweiterten Umtauschzeitraum von 90 Tagen, damit Kunden ungewollte Geschenke im neuen Jahr zurückgeben können. (Alle Käufer, die zwischen dem 1. November und 31. Dezember etwas auf dem Marktplatz gekauft haben, können ihre Artikel damit bis zum 31. Januar zurücksenden.)

Wir hoffen, diese Fragen konnten Ihnen ein paar Denkanstöße für eine erfolgreiche Feiertagssaison liefern! Jetzt heißt es, diese schnellstmöglich umzusetzen, denn die Zeit drängt.

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